Fachgruppe „Arbeitsmarktdienstleistungen“: Erfolgreich den Herausforderungen der Zukunft begegnen

Fachgruppenvorsitzender: Holger Wohlfeil (Oskar Kämmer Schule gemeinnützige Bildungsgesellschaft mbH)
Stellvertretung: Stefan Brummund (ESO Education Group)

Für weitere Informationen zur Fachgruppe wenden Sie sich bitte an die Bundesgeschäftsstelle.

Die Unternehmen in Deutschland müssen sich auf tiefgreifende Wandlungen durch die Digitalisierung einstellen. Zudem herrscht in vielen Bereichen Fachkräftemangel: Gut ausgebildete Fachkräfte in der Energietechnik werden zum Beispiel bundesweit genauso gesucht wie Pflegefachkräfte oder Physiotherapeuten. Dem Fachkräftemangel zu begegnen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die digitale Transformation zu qualifizieren, zählt zweifelsohne zu den großen arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen, die es für ein zukunftsfähiges Deutschland zu meistern gilt.

Eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel spielen die Qualifizierung und Weiterbildung durch private Weiterbildungsunternehmen im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen (AMDL).

Ziele und Schwerpunkte der Fachgruppe

Unsere VDP-Fachgruppe „Arbeitsmarktdienstleistungen“ ist eine der mitgliederstärksten Gruppen im Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. und umfasst über 400 Weiterbildungsunternehmen, die Ausbildungs- und Arbeitsuchenden eine (Wieder)-Eingliederung in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt ermöglichen.

Konstant arbeiten die Mitglieder der Fachgruppe „Arbeitsmarktdienstleistungen“ zusammen mit politischen und wirtschaftlichen Gremien an neuen Methoden und Konzepten, die die Finanzierung und den freien Zugang zu arbeitsmarktrelevanten Maßnahmen und Lehrgängen, Seminaren oder einer Ausbildung an Privatschulen ermöglichen. Im Fokus stehen:

  • Weiterentwicklung der Maßnahmenangebote und Modelle
  • Bewertung von öffentlichen Vergaben staatlich geförderter Arbeitsmarktdienstleistungen
  • Entwicklung und Evaluation von AZAV-Maßnahmen
  • Leistungssteigerung und Finanzierung von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten
  • Fragen der Maßnahmendauer und entsprechende Qualifikationsangebote
  • Berücksichtigung der Belastung des Sozialsystems und konjunkturellen Entwicklung
  • Wettbewerbssituation auf dem Weiterbildungsmarkt: Infrastruktur und Subventionen
  • Möglichkeiten der vollumfänglichen Förderung von Umschulungen insbesondere im Gesundheitswesen
  • Austausch mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Kontinuierlicher Austausch mit der Bundesagentur für Arbeit (BA)