Jenny Knoop
Referentin

14.02.2023: „Whistleblowing“: Das neue Hinweisgeberschutzgesetz – Online-Seminar

Dienstag, 14.02.2023, von 10:00 bis 13:00 Uhr

Inhalte:

Die Referenten erläutern den Handlungsbedarf für Arbeitgeber, der aus dem neuen Hinweisgeberschutzgesetz resultieren wird. Mit dem geplanten Gesetz setzt der deutsche Gesetzgeber eine EU-Richtlinie um. Künftig sollen Personen vor Kündigung, Mobbing oder anderen Repressalien besser geschützt sein, wenn sie Hinweise auf Missstände in Unternehmen oder Behörden aufdeckten. Die Hinweise können bspw. Verstöße gegen Straftatbestände, Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz oder Vorschriften des Datenschutzes betreffen. Dazu müssen Arbeitgeber eine interne Meldestelle errichten und weitere aus dem Gesetz resultierende Pflichten einhalten.

Der Deutsche Bundestag hat das Hinweisgeberschutzgesetz am 16.12.22 beschlossen. Der zweite Durchgang im Bundesrat wird vsl. am 10.02.23 stattfinden; das Hinweisgeberschutzgesetz wird vermutlich in der ersten Jahreshälfte 2023 in Kraft treten. Handlungsbedarf besteht sofort ab Inkrafttreten für alle Arbeitgeber, die mind. 250 Mitarbeiter beschäftigen; ab dem 17.12.23 wird das Gesetz vollumfänglich auch für Arbeitgeber gelten, die mind. 50 Mitarbeiter beschäftigen.

Referenten:

Dr. Meike Kuckuk ist Partnerin in einer führenden arbeitsrechtlichen Kanzlei mit Sitz in Stuttgart und Berlin. Sie berät als Fachanwältin für Arbeitsrecht Unternehmen, Geschäftsführer und leitende Führungskräfte in sämtlichen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Zu ihren Mandanten gehören eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft. Für diese führt Frau Dr. Kuckuk bundesweit interne Ermittlungen durch sowie Verfahren zu allen arbeits- und sozialversicherungsrechtlich relevanten Compliance-Sachverhalten.

Jan Peters, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, berät an dem Berliner Standort der Kanzlei Unternehmen jeder Größe, Organmitglieder und Führungskräfte zu allen arbeitsrechtlichen Fragen. Ein Fokus liegt auf arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Compliance und dem Beschäftigtendatenschutz.

Kosten

VDP-Mitglieder:            170,- €
Nicht-Mitglieder:          190,- €

Anmeldeschluss: 07.02.2023. Bitte überweisen Sie Ihre Teilnahmegebühr erst nach Erhalt der Rechnung.

Anmeldung