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Einwilligung und Hinweise zum Datenschutz der VDP Akademie

Mit diesen Hinweisen zum Datenschutz möchte der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (nachfolgend „wir“ oder „VDP“) Sie gemäß Art. 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung („DS-GVO“) über die Datenverarbeitung im Rahmen der Begründung, Durchführung und der Beendigung von Verträgen über Informations- und Fortbildungsveranstaltungen (nachfolgend „Seminar/e“ genannt) informieren.

1. Verantwortlicher i.S.d. DS-GVO

Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. Präsident: Dr. Klaus Vogt
Geschäftsführer: Dietmar Schlömp Reinhardtstr. 18
10117 Berlin
Telefon: +49 30 28445088 0
Telefax +49 30 28445088 9
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2. Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

  • 2.1 Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, soweit dies für die Begründung, Durchführung und Beendigung des Seminarvertrages erforderlich ist. Diese Verarbeitung erfolgt somit zum Zwecke der Erfüllung von vertraglichen Pflichten auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b) DS-GVO. Zu den personenbezogenen Daten die in diesem Zusammenhang verarbeitet werden, gehören unter anderem Name, Vorname, Name des Arbeitgebers/Institution/Verbandsmitgliedes, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Name des Ansprechpartners

  • 2.2 Bei Erteilung einer entsprechenden Einwilligung verarbeiten wir die im Zusammenhang mit der Durchführung des Seminars angefertigten Foto- und Filmaufnahmen (z.B. Gruppenfotos, Seminardokumentation, etc.) sowie sonstigen digitalen Medien, auf denen die/der Teilnehmer zu sehen und/oder zu hören ist, sowie den Namen des Seminarteilnehmers für die Zwecke der verbandsbezogenen Information und Öffentlichkeitsarbeit auf der Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. a) DS-GVO. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auch zur Verwendung und Veröffentlichung für den Internetauftritt und für Publikationen (z.B. Jahresbericht) des VDP sowie zur Weitergabe an und Veröffentlichung durch öffentlich- und privatrechtliche Medien.

  • 2.3 Des Weiteren erfolgt nach erteilter Einwilligung auf der Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. a) DS-GVO eine Verarbeitung personenbezogener Kontaktdaten (Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer(n), E-Mail-Adresse) von dem Teilnehmer zum Zwecke der Bereitstellung an andere Teilnehmer des Seminares.

  • 2.4 Ferner verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. c) DS-GVO zur Erfüllung unsrer rechtlichen Verpflichtungen (z.B. nach AO; HGB).

  • 2.5 Schließlich verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, um unsere Rechte geltend zu machen und unsere rechtlichen Ansprüche durchsetzen zu können und um uns gegen rechtliche Ansprüche verteidigen zu können. Die Verarbeitung zu diesen Zwecken erfolgt zur Wahrung unserer berechtigten, in den genannten Zwecken liegenden Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO.

 
3. Empfänger der Daten

  • 3.1 Ihre personenbezogenen Daten werden zunächst nur von unseren berechtigten Mitarbeitern verarbeitet. Empfänger der Daten sind im Übrigen Dozenten, Beschäftigte, Organe des VDP, Banken, Versicherungen, Finanzämter, andere Behörden, Unternehmen, Medien.

  • 3.2 Soweit dies im Rahmen der Begründung, Durchführung und der Beendigung des Seminarvertrages erforderlich ist, werden personenbezogenen Daten an unsere Vertragspartner weitergegeben.

  • 3.3 Alle beim VDP beschäftigten Personen sind auch nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses verpflichtet, die Vertraulichkeit Ihrer Daten zu wahren.

  • 3.4 Wir geben Ihre personenbezogenen Daten nicht an Dritte weiter, es sei denn, Sie haben in die Datenweitergabe eingewilligt, es handelt sich um einen von uns auf gesonderter vertraglicher Grundlage verpflichteten Auftragsverarbeiter oder wir sind aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und/oder behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen oder im Zusammenhang mit dem Seminarbetrieb zu einer Datenweitergabe verpflichtet.


4. Übermittlung in Drittländer

  • Eine Datenübermittlung durch uns in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR (sogenannte Drittstaaten) findet grundsätzlich nicht statt. Soweit eine Übertragung in Drittländer im Rahmen der Abwicklung unserer vertraglichen Beziehungen erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist oder Sie uns eine Einwilligung erteilt haben stellen wir sicher, dass Ihre Daten angemessen geschützt werden und die geltenden Vorgaben des EU-Datenschutzrechts eingehalten werden.


5. Dauer der Speicherung

  • 5.1 Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten zunächst für die Dauer des Seminarvertrags. Das schließt auch die Anbahnung des Vertragsverhältnisses (vorvertragliches Rechtsverhältnis) und die Beendigung des Seminarvertrags mit ein.

  • 5.2 Zusätzlich speichern wir Ihre personenbezogenen Daten sodann bis zum Eintritt der Verjährung etwaiger rechtlicher Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis mit Ihnen, um sie gegebenenfalls als Beweismittel einzusetzen. Die Verjährungsfrist beträgt in der Regel 36 Monate, kann aber auch bis zu 30 Jahre betragen.

  • 5.3 Mit Eintritt der Verjährung löschen wir Ihre personenbezogenen Daten, es sei denn, eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht, dem Handelsgesetzbuch (§§ 238, 257 Abs. 4 HGB) oder aus der Abgabenordnung (§ 147 Abs. 3, 4 AO) vor. Diese Aufbewahrungspflichten können zwei bis zehn Jahre betragen.


6. Pflicht zur Bereitstellung Ihrer Daten

  • Bei einigen personenbezogenen Daten, die Sie uns im Zusammenhang mit dem Seminarvertrag und dem Seminarbetrieb mitteilen, ist die Bereitstellung dieser Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben bzw. für die Begründung bzw. die ordnungsgemäße Durchführung des Seminarvertrags oder Seminarbetriebes erforderlich. Sie sind deshalb verpflichtet, uns diese personenbezogenen Daten zur Verfügung zu stellen. Wir weisen Sie darauf hin, dass, wenn Sie uns diese personenbezogenen Daten nicht bereitstellen, dies zur Folge haben kann, dass wir einzelne Pflichten aus dem Seminarvertrag nicht erfüllen und den reibungslosen Ablauf des Seminarbetriebs nicht gewährleisten können.


7. Betroffenenrechte

  • 7.1 Auskunftsrecht: Gemäß Art. 15 DS-GVO können Sie Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungs-zwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen.

  • 7.2 Recht auf Berichtigung: Gemäß Art. 16 DS-GVO können Sie die unverzügliche Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten verlangen.

  • 7.3 Recht auf Löschung: Gemäß Art. 17 DS-GVO können Sie die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

  • 7.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung: Gemäß Art. 18 DS-GVO können Sie die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird oder die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen oder wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen.

  • 7.5 Recht auf Datenübertragbarkeit: Gemäß Art. 20 DS-GVO können Sie Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen verlangen.

  • 7.6 Widerspruchsrecht: Gemäß Art. 21 DS-GVO können Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Dieses Widerspruchsrecht ist das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer uns übertragenen Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt oder die aufgrund eines berechtigten Interesses von uns oder eines Dritten erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

  • 7.7 Widerruf der Einwilligung: Gemäß Art. 7 Abs. 3 DS-GVO können Sie Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruht, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen.

  • 7.8 Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt, können Sie sich an den oben genannten Datenschutzbeauftragten oder die zuständige Aufsichtsbehörde wenden.


8. Zuständige Aufsichtsbehörde

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Friedrichstraße 219, 10969 Berlin
Besuchereingang: Puttkamerstraße 16 – 18 (5. Etage)
Tel.: 030/13 88 9 - 0
Fax: 030/21 55 05 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: https://www.datenschutz-berlin.de

9. Automatisierte Entscheidungsfindung / Profiling

  • Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling findet nicht statt.


10. Datenschutzrechtlicher Hinweis zu Veröffentlichungen im Internet

  • Bei einer Veröffentlichung im Internet können die personenbezogenen Daten (einschließlich Fotos, Filmaufnahmen und sonstigen digitalen Medien) jederzeit und zeitlich unbegrenzt weltweit abgerufen und gespeichert werden. Die Daten können damit etwa auch über so genannte „Suchmaschinen“ aufgefunden werden. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass andere Personen oder Unternehmen die Daten mit weiteren im Internet verfügbaren personenbezogenen Daten verknüpfen und damit ein Persönlichkeitsprofil erstellen, die Daten verändern oder zu anderen Zwecken verwenden.

Berlin im März 2019

Information über Ihr Widerspruchsrecht Art. 21 DS-GVO
Sie haben das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DS-GVO (Datenverarbeitung auf der Grundlage einer Interessenabwägung) oder Art. 6 Abs. 1 lit. e) DS-GVO (Datenverarbeitung im öffentlichen Interesse) erfolgt, Widerspruch einzulegen, wenn dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Der Widerspruch kann formfrei erfolgen und soll an unseren Datenschutz-beauftragten gem. Ziff. 2. gerichtet werden.

Einwilligungserklärungen
Der Seminarteilnehmer willigt mit Abschluss des Seminarvertrages in die nachfolgend dargestellten Verarbeitungen seiner personenbezogenen Daten ein:

1. Einwilligung in die Veröffentlichung von Fotos, Filmen und sonstigen digitalen Medien
Der Seminarteilnehmer willigt ein, im Zusammenhang mit dem Seminarbetrieb angefertigte Foto- und Filmaufnahmen sowie sonstige digitale Medien, auf denen der Seminarteilnehmer zu sehen und/oder zu hören ist, für die Zwecke der verbandsbezogenen Information und Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden. Dies schließt insbesondere die Verwendung und Veröffentlichung für den Internetauftritt und Publikationen (z.B. Jahresbericht) des VDP sowie die Weitergabe an und Veröffentlichung durch öffentlich- und privatrechtliche Medien ein. Soweit sich aus den Foto- und Filmaufnahmen sowie sonstigen digitalen Medien Hinweise auf die ethnische Herkunft, Religion oder Gesundheit des Seminarteilnehmers ergeben (z. B. Hautfarbe, Kopfbedeckung, Brille), bezieht sich die Einwilligung auch auf diese Angaben.
Die Rechteeinräumung an den Fotos, Filmaufnahmen und sonstigen digitalen Medien erfolgt ohne Vergütung und umfasst auch das Recht zur Bearbeitung, soweit die Bearbeitung nicht entstellend ist.

2. Einwilligung in die Weitergabe und Veröffentlichung von Namen
Der Seminarteilnehmer erteilt dem VDP die Einwilligung seinen Namen für die Zwecke der Durchführung der Seminare sowie der verbandsbezogenen Information und Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden. Dies schließt insbesondere die Verwendung und Veröffentlichung in Teilnehmerlisten für andere Teilnehmer des Seminars, in der ggf. für die Durchführung des Seminars herangezogenen informationstechnischen Angebote (z.B. Veranstaltungs-App) und für den Internetauftritt und Publikationen (z.B. Jahresbericht) des VDP ein.

Die Einwilligungen erfolgen freiwillig. Aus der Nichterteilung und dem Widerruf einer Einwilligung entstehen dem Seminarteilnehmer keine Nachteile. Auf Ziff. 6 der Datenschutzhinweise wird verwiesen.
Dem Seminarteilnehmer ist bekannt, dass die Einwilligungen vollständig oder teilweise jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Schrift- oder Textform (z.B. Brief, E-Mail) gegenüber dem VDP widerrufen werden kann. Der Widerruf berührt jedoch nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Erstellung, Nutzung und Verarbeitung von Fotos, Filmaufnahmen und sonstigen digitalen Medien sowie sonstigen personenbezogenen Daten.


Berlin im März 2019
Gutachten zur „Staatlichen Infrastrukturverantwortung für das Lehrpersonal freier Schulen“ von Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio 

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Die neue Freie Bildung ist da!
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