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Einladung zum Parlamentarischen Abend

am Mittwoch, 28. Juni 2017, 19:00 Uhr
Alte Pumpe, Lützowstraße 42, 10785 Berlin

Wir laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend des Verbandes Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP), des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB), der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) und des Evangelischen Fachverbandes für Arbeit und soziale Integration e.V. (EFAS) am 28. Juni 2017 in der Alten Pumpe in Berlin ein.

Bildungs- und Arbeitsmarktpolitische Perspektiven nach der Bundestagswahl

Deutschland steht bildungs- und arbeitsmarktpolitisch auch nach der Wahl weiter vor großen Herausforderungen. Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt verlangt einheitliche und koordinierte Rahmenbedingungen. Die Arbeitswelt 4.0 wird das Bildungs- und Arbeitsgeschehen nachhaltig beeinflussen. Jetzt müssen die Weichen gestellt werden, um den Arbeitsmarkt zukunftsfähig zu gestalten. Über die bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Perspektiven wollen wir mit folgenden Gästen diskutieren:

Dr. Stefan Kaufmann, MdB
CDU-/CSU-Fraktion

SPD -angefragt-

Klaus Ernst, MdB
Fraktion DIE LINKE

Özcan Mutlu, MdB -angefragt-
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Nicola Beer
Generalsekretärin der FDP

Moderiert wird die Diskussion von Ansgar Hocke, rbb. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und auf eine spannende Diskussion.
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu weiteren Gesprächen bei Essen und Getränken ein.
Um Anmeldung unter folgendem Link wird bis zum 19.06.2017 gebeten: http://bit.ly/2p0VPES
Koalitionsverhandlungen 2018: Freie Träger müssen berücksichtigt werden

Berlin, 21. Januar 2018 – Nach der mehrheitlichen Zustimmung der Delegierten auf dem SPD-Parteitag, finden im nächsten Schritt die Koalitionsverhandlungen mit den Parteien CDU und CSU statt. Die Ergebnisse der vorab geführten Sondierungsgespräche müssen dabei konkretisiert werden. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) fordert die verhandelnden Parteien auf, freie Bildungseinrichtungen bei allen bildungspolitischen Entscheidungen zu berücksichtigen.

Im Sondierungspapier wurden insgesamt 5,93 Milliarden Euro für Bildungsinvestitionen veranschlagt. Angesichts der aktuellen Haushaltsüberschüsse von über 6 Milliarden Euro und der Tatsache, dass Deutschland bei den Bildungsausgaben unter dem OECD-Durchschnitt liegt, sind die geplanten Investitionen dringend erforderlich. Sie müssen vor allem in die Bildungsinfrastruktur investiert werden, um das Bildungssystem zukunftsfähig zu gestalten. Zielgerichtete Förderprogramme müssen die Bundesländer dabei unterstützen, ihre Bildungsausgaben zu erhöhen. „Der VDP begrüßt in diesem Zusammenhang die geplante Einrichtung eines nationalen Bildungsrates. Dieser muss freie Bildungseinrichtungen bei zukünftigen Bildungsinvestitionen geleichermaßen einbeziehen“, so Klaus Vogt, Präsident des VDP.

Neben dem Sanierungsbedarf vieler Schulen besteht auch im Bereich der digitalen Infrastruktur Handlungsbedarf. Die neue Bundesregierung muss den angekündigten Digitalpakt schnellstmöglich umsetzen. Auch der berufliche Bereich muss an die Anforderungen der Digitalisierung angepasst werden. „Vor dem Hintergrund der Arbeitswelt 4.0 müssen die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen für mehr digitale Lehr- und Lernmethoden in der Ausbildung geschaffen werden – und zwar unabhängig von der Bildungsträgerschaft“, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

Freie Bildungseinrichtungen sind Anbieter von Ausbildungsgängen in Gesundheitsfachberufen und tragen erheblich zur Deckung des steigenden Fachkräftebedarfs bei. Die geplante Modernisierung dieser Ausbildungsberufe muss so gestaltet werden, dass vorhandene Ausbildungskapazitäten nicht wegbrechen, sondern die berufliche Ausbildung gestärkt wird. Das bedeutet, dass freie Bildungseinrichtungen bei zukünftigen Fragen der Finanzierung, der Qualifikation der Ausbilder und der Organisation der theoretischen und praktischen Ausbildung mit einbezogen werden müssen. „Eine geplante Schulgeldfreiheit kann nur unter der Maßgabe einer bedarfsorientierten Finanzierung der Berufsfachschulen erfolgen“, so Klaus Vogt weiter.    

Pressemitteilung als PDF

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Verantwortlich für den Inhalt: Robert Renner, Pressesprecher. Weitere Informationen unter: www.privatschulen.de
Demokratie braucht Bildungsvielfalt

Bildung ist eine Schlüsselressource. Sie ist die Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung und Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft, die plural, tolerant und weltoffen ist.


Ein vielfältiges, flächendeckendes und ausreichend finanziertes Bildungsangebot ermöglicht es unseren Kindern, zu eigenständigen, leistungsbereiten und mündigen Bürgern zu werden. Es legt den Grundstein für eine erfolgreiche Erwerbsbiografie und für lebenslange Weiterbildung.

Ziel der Bildungspolitik muss es sein, durch einen qualitätsfördernden Wettbewerb das Engagement, die Kreativität und die Selbstständigkeit aller Bildungsanbieter zu fördern. Nur durch diesen Wettbewerb wird das Bildungssystem zugunsten aller kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.

Der VDP vertritt deshalb folgende Positionen: Broschüre
Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung zu den Koalitionsverhandlungen.

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