Startseite
Zeit und Ort:
Freitag, 07.06.2019 von 11:00 bis 17:00 Uhr 
VDP Bundesgeschäftsstelle, Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin

Seminarinhalte:
Die Bildungseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus der Prüfungen der Deutschen Rentenversicherung Bund geraten. Öffentlich wurde vor einiger Zeit der Fall des Goethe-Instituts. Die Deutsche Rentenversicherung warf diesem vor, Honorar-Lehrkräfte als Scheinselbstständige beschäftigt zu haben. Allein die drohenden Nachforderungen von Beiträgen können für die Bildungsträger verheerende finanzielle Auswirkungen haben. Auch die strafrechtliche Haftung ist nicht zu unterschätzen. In der Praxis zeigt sich, dass die Staatsanwaltschaften konsequent im Fall von festgestellter Scheinselbstständigkeit Anklage gegen die Verantwortlichen wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, § 266a StGB, erheben. Es ist deshalb dringend ratsam, sorgfältig mit diesem Thema in der betrieblichen Praxis umzugehen. 

Das Seminar knüpft an das Grundlagenseminar zur Statusabgrenzung bei Bildungseinrichtungen an. Inhaltlich wird konkret bezogen auf Lehrkräfte dargestellt, welche aktuellen Entwicklungen es in der Rechtsprechung gibt. Außerdem wird im Rahmen des Seminars bezogen auf die betriebliche Praxis der Bildungsträger und ihren Angeboten vermittelt, welche Strategien zur Verringerung des Risikos einer Scheinselbstständigkeit und damit auch einer Haftung der Bildungseinrichtung und ihrer Führungskräfte möglich und ratsam sind. In diesem Rahmen wird von der Vertragsanbahnung über die Vertragsgestaltung, aber auch über den tatsächlichen Einsatz von Honorarkräften in verschiedenen Bildungsmaßnahmen und ihren Besonderheiten aufgezeigt, welche strategischen Weichen gestellt werden und welche Konstellationen vermieden werden sollten. Gerade die Installation klarer Strukturen und Handlungsabläufe innerhalb der betrieblichen Organisation helfen, das finanzielle und persönliche Risiko der Verantwortlichen einzugrenzen.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich insbesondere an Personalverantwortliche und Führungskräfte bei Bildungsträgern

Referentin:

Dr. Meike Kuckuk ist Partnerin in einer führenden arbeits-rechtlichen Kanzlei aus Stuttgart. Sie berät Unternehmen, Geschäftsführer und leitende Führungskräfte in sämtlichen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Zu ihren Mandanten gehören eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft. Für diese führt Frau Dr. Kuckuk bundesweit Verfahren zur Abwehr des Vorwurfes der Scheinselbstständigkeit von Honorar-Lehrkräften.

Ihre Anmeldung:

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte die beigefügte Faxantwort und senden Sie diese an +49 30/28 44 50 88 9 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Gerne können Sie sich auch online anmelden unter https://bit.ly/2TWiKFs    

Eine Gesamtübersicht unserer Seminare finden Sie auf der Homepage des Dachverbandes unter http://bit.ly/1Uznoxx

Anmeldeschluss ist der 31.05.2019. Ab 24 Anmeldungen eröffnen wir eine Warteliste.

Kosten:
VDP-Mitglieder:   289,- €   
Nicht Mitglieder:  379,- € 

Bitte überweisen Sie Ihre Teilnahmegebühr erst nach Erhalt der Rechnung. 
Beinhaltende Leistungen: Seminarteilnahme, Seminarunterlagen, Teilnehmerzertifikat, Seminarverpflegung

>>weitere Informationen & Anmeldung

Pressemitteilungen

Gründungsoffensive in Ostdeutschland begründet durch die Wende

19.03.2019

Nr. 2/19

Berlin, 19. März 2019. Die Entwicklung der Privatschulen in Ostdeutschland ist mit der politischen Entwicklung in Deutschland seit 1989 verbunden, da es in der DDR nur ein staatliches Schulmonopol gab. „Privatschulen entstanden erst mit dem politischen Aufbruch. Es kam zu bür...

Einkommen der Eltern nicht entscheidend

26.03.2019

Nr. 3/19

Berlin, 26. März 2019. Privatschulen in Deutschland bilden eine heterogene Schülerschaft ab. Dies geht aus einer Analyse des DIW Econ hervor. Rund 14 Prozent der Privatschulhaushalte verfügen über maximal 2.000 Euro monatliches Nettohaushaltseinkommen. Der Anteil der Haushalt...

Schulgeld kompensiert staatlich verursachte Deckungslücke

23.05.2019

Nr. 4/19

Berlin, 23. Mai 2019. Besucht das Kind eine Privatschule, ist dies für die Eltern mit der Zahlung eines Schulgeldes verbunden. Einkommensgestaffelt wird dieser Beitrag an der Höhe des Haushaltseinkommens bemessen. „Schulgeld zu erheben, ist für Privatschulen absolut notwendi...

«
»
Gutachten zur „Staatlichen Infrastrukturverantwortung für das Lehrpersonal freier Schulen“ von Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio 

shutterstock Grundgesetz web

privatschulfreiheit-de
Die neue Freie Bildung ist da!
Grafik HP