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Nr. 24/13

Berlin, 27. November 2013 – Vor dem Hintergrund der aktuellen Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD fordert der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) die Verhandlungsführer der Parteien nachdrücklich auf, ein mögliches Programm zum weiteren Ausbau des Ganztagsschulangebotes trägerneutral auszugestalten.

„Wir begrüßen die Initiative zur weiteren Stärkung der Ganztagsschulen in Deutschland sehr“ erklärt Dr. Klaus Vogt, Vizepräsident des VDP. Bei zusätzlichen Investitionsprogrammen müsse aber von der Bundesebene sichergestellt werden, dass die Schüler an Schulen in freier Trägerschaft ebenso wie Schüler an staatlichen Schulen davon profitieren können. Denn gerade die Schulen in freier Trägerschaft stellen in großer Zahl Ganztagsschulplätze zur Verfügung und sichern damit in vielen Regionen die strukturelle Versorgung mit schulischen Ganztagsangeboten.

Darüber hinaus begrüßt der VDP eine Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen. Die Schulen in freier Trägerschaft haben über Jahrzehnte Expertisen und Praxiserfahrungen in Hinblick auf die pädagogische und organisatorische Umsetzung von Ganztagsschulangeboten aufgebaut, die sie selbstverständlich auch in die von der SPD vorgeschlagenen lokalen Bildungsnetzwerke einbringen könnten. „Im Gegenzug sollte auch das pädagogische Personal von freien Schulen in ausreichender Zahl Zugang zu speziellen staatlichen Weiterbildungsangeboten für Lehrer im Rahmen der Ganztagsschulinitiative haben“, so Vogt weiter.  


Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemein-  und berufsbildenden Schulbereich, in der Erwachsenenbildung sowie im Hochschulbereich. Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich.

Verantwortlich für den Inhalt: Florian Becker, Pressesprecher

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Schlagworte: Koalitionsverhandlung /Koalitionsvertrag / Ganztagsschule / Sonderprogramm / Regierung

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